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Motiv für Familiendrama in Beziehungsproblemen zu suchen - 42-jähriger Mann schwebt weiterhin in akuter Lebensgefahr

Datum: 03.01.2011

Kurzbeschreibung: 

Gemeinsame Presseerklärung von Staatsanwaltschaft Karlsruhe und Polizeipräsidium Karlsruhe

03.01.2011

Motiv für Familiendrama in Beziehungsproblemen zu suchen - 42-jähriger Mann schwebt weiterhin in akuter Lebensgefahr

Karlsruhe. Bei der Familientragödie, die sich an Silvester in Karlsruhe-Rüppurr ereignet und bei der ein Vater seinen 6-jährigen Sohn getötet hatte, haben sich nach den Erkenntnissen der Ermittlungsbehörden familiäre Probleme als mögliche Ursache bestätigt.

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Wie berichtet, wollte sich der 42-Jährige im Anschluss an seine Tat durch einen Sprung vom Balkon des zweiten Obergeschosses selbst ein Ende setzen. Dabei erlitt er Schädel-, Bein- und Beckenfrakturen. Zudem wiesen seine Unterarme Schnittverletzungen auf, die einen zuvor gescheiterten Suizidversuch indizieren.

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Die Befunde sprechen auch für eine Alkoholeinwirkung zur Tatzeit. Der aus dem südost-asiatischen Raum stammende Mann befindet sich immer noch in akuter Lebensgefahr und ist nicht vernehmungsfähig. Der zuständige Haftrichter hat auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe einen Haftbefehl wegen Totschlags erlassen.

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Wie die Ermittlungen inzwischen ergaben, war die Familie dieser Tage mit dem Umzug in die Rüppurrer Wohnung beschäftigt. Unterdessen haben sich auch Trennungsabsichten des Ehepaares konkretisiert, die den Mann letztlich wohl zu der Tat veranlasst haben dürften.

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